Pflegedienst

Dienststellenleiter: Giuseppe Durante

Der Pflegedienst mit seinem spezialisierten Team von etwa fünfzig Personen ist eine der Hauptaktivitäten der Klinik Santa Croce.

Die Rolle der Krankenschwester, insbesondere in der Psychiatrie, ist von entscheidender Bedeutung für die Gestaltung und Umsetzung des Genesungspfads eines Patienten, indem sie umfassend an der Bereitstellung eines therapeutischen Projekts mitwirkt, das gemeinsam mit dem Patienten und den anderen Akteuren des Pflegeprozesses entwickelt wurde.

Dieser synergetische Ansatz zwischen den verschiedenen Abteilungen ermöglicht es der Klinik, eine umfassende Antwort auf die Bedürfnisse des Patienten zu gewährleisten, indem sie die Instrumente der psychiatrischen Pflege und der helfenden Beziehungen verbessert, die für einen Dienst, der die biologischen, psychologischen, soziokulturellen und spirituellen Bedürfnisse des Menschen berücksichtigen muss, immer wichtiger werden.
Das Pflegeteam besteht aus klinischen Krankenschwestern und -pflegern für psychische Gesundheit, erfahrenen Krankenschwestern und Krankenpflegern, die darauf vorbereitet sind, die Schwierigkeiten des Patienten in einer heiklen Phase seines Lebens zu bewältigen.

Die Fachkenntnisse, Einstellungen und Fähigkeiten des Pflegepersonals sind für das Funktionieren aller klinischen Dienste von grundlegender Bedeutung. Daher werden neben einer sorgfältigen Personalauswahl regelmässig Auffrischungs- und Fortbildungskurse angeboten, sowohl intern als auch in Zusammenarbeit mit externen Einrichtungen wie der Scuola Specializzata Superiore in Cure Infermieristiche und der Fachhochschule der Italienischen Schweiz (SUPSI).

Die Pflegeorganisation der Klinik ist modular aufgebaut: Die Module (oder Abteilungen) sind auf die Betten und Etagen der Klinik verteilt und bilden eine Pflegeeinheit, die von einem Abteilungsleiter geleitet und beaufsichtigt wird.

Diese Art von Organisationsstruktur zielt darauf ab, den Menschen und sein Umfeld durch eine personalisierte, differenzierte und integrierte Pflege zu betreuen, und zwar in einem Konzept, das das interdisziplinäre Team als Instrument und Wert in der Klinik Santa Croce ansieht.
Neben der Planung und Unterstützung der Patientenpflege hat die Krankenschwester die grundlegende Aufgabe, der Person zuzuhören, ihr Leiden aufzufangen, Interventionen zur Linderung psychischer Schmerzen durchzuführen und eine aufmerksame, nicht aufdringliche Präsenz zu bieten, die den Ausdruck persönlicher Inhalte fördert.

Insbesondere die helfende Beziehung hat eine wichtige Bedeutung, die durch Worte, Gesten, nonverbale Äusserungen, Schweigen und Blicke mitgestaltet wird. Daher verfügt die Pflegekraft neben einem hohen Mass an spezifischer Vorbereitung über die entsprechende Sensibilität und Empathie, um sich der Situation des Patienten wirksam nähern zu können.

Um die psychische Belastung der Patienten zu lindern, fördert und organisiert die Pflegekraft schliesslich auch einige Gruppenaktivitäten, die darauf abzielen, Erfahrungen und Gefühle zu bereichern, wodurch die Patienten mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein erlangen können.

  • Gruppe für kleine Ausgaben

    Die Aktivität der Gruppe Ausgaben zielt darauf ab, die persönlichen Fähigkeiten und das soziale Verhalten des Patienten zu beobachten. Es handelt sich um eine Aktivität, die als echte Lerngruppe für „soziale Fähigkeiten“ strukturiert ist (Fähigkeit, soziale Konventionen zu beachten, Kontakt mit Einzelpersonen und Gruppen, Umgang mit Geld, um die Eigenverantwortung der Person zu fördern).

  • Gruppe Ball in die Mitte

    Sport, insbesondere Fussball, wird zu einem Mittel zur Förderung der Gesundheit und eines gesunden Lebensstils, das dazu beiträgt, Ressourcen und Autonomie zu stimulieren, zu entwickeln und zu stärken.

  • Musikgruppe

    Die Musikgruppe ist eine Rehabilitations-/Erholungsaktivität, bei der die Person sich durch Singen oder den Einsatz von Musikinstrumenten ausdrücken kann. Eines der Ziele der Gruppe ist es, die Sozialisierung zu verbessern, den individuellen Ausdruck zu ermöglichen, das Selbstwertgefühl zu stärken, die Stigmatisierung psychiatrischer Erkrankungen zu bekämpfen und das gegenseitige Zuhören zu fördern.